Interview

Die Krise als Digitalisierungstreiber in der Weiterbildung

Lutz Illbruck, Geschäftsführer von Haufe Semigator, über Weiterbildung in der Krise, Herausforderungen und Chancen für Veranstalter und Unternehmen sowie seine Prognose für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021.

Herr Illbruck, seit der Corona-Pandemie hat sich unser Arbeitsleben komplett umgekrempelt. Wer kann, arbeitet im Homeoffice, Messen sind bis auf Weiteres abgesagt und viele Unternehmen stehen vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie wirkt sich das auf die Weiterbildung in Unternehmen aus?

Die Zeit des Lockdowns und der Einschränkungen hat große Auswirkungen auf das Thema Weiterbildung. Anfang März habe ich mich noch sehr über den positiven Trend in unserem Buchungsportal gefreut. Dann hat die Corona-Krise auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: es folgte die große Stornierungswelle. Was mit individuellen Einzelstornos begann, ging schnell zu Komplettstornos auf Kunden- wie auch auf Anbieterseite über. Die Entwicklung hat mich als Geschäftsführer für eine Weiterbildungsplattform natürlich nicht gefreut. Ich konnte die Entscheidungen von Unternehmen und Anbietern selbstverständlich nachvollziehen. Die Gesundheit jedes Einzelnen hat oberste Priorität. Kurzfristig gab es auch wichtigere Themen als Weiterbildung: Viele mussten sich neu im Homeoffice orientieren und sich auf die neue Situation einstellen. Aber mittlerweile zieht die Nachfrage glücklicherweise wieder an– insbesondere natürlich bei digitalen, ortsunabhängigen Weiterbildungsformaten.

Wie schnell haben Anbieter von Weiterbildungen auf die neue Situation reagiert? Gab es ein großes Umdenken?

Natürlich wurde die Branche in den meisten Fällen leider sehr hart getroffen. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich, abhängig von den Lernformaten und den angebotenen Inhalten von Anbietern. Insgesamt beobachten wir dazu den Trend, Offline-Konzepte mit entsprechenden Tools zu Webinaren umbauen. Die Entwicklung von reinen eLearnings ist jedoch aufwändig, da hier erhebliche konzeptionelle Themen und eigenständige Produktionen anstehen. Wir erkennen in diesem Bereich einige Anbieter, die gezielt ihre Zeit und Ressourcen dafür einsetzen und mit einem hochwertigen digitalen Angebot aus der Krise hervorgehen werden.

Wie kommt das neue Online-Weiterbildungsangebot bei Unternehmen und Mitarbeitern an?

Die Entwicklung ist ziemlich rasant. Nachdem für viele unserer Kunden absehbar war, dass sie kurzfristig keine Präsenzveranstaltungen mehr besuchen können, stieg bei uns wöchentlich die Quote der Online-Trainings. Und auf Mitarbeiterseite merken wir, dass nach der ersten Schockstarre die Besinnung kommt. Freie Zeiten im Homeoffice nutzen viele, um sich online weiterzubilden. Einen Trend, den wir begrüßen: Die aktuelle Krise bringt neue qualifizierten Konzepte hervor von denen Mitarbeiter nachhaltig profitieren.

„Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Was sind Ihre Prognosen für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021?

Ich hoffe sehr, dass erst einmal der wirtschaftliche Druck, der auf vielen Unternehmen lastet, nicht dazu führt mit extremen Sparmaßnahmen die Weiterbildung einzuschränken. Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen. Aber in vielen Weiterbildungsbereichen gehe ich von einer Disruption aus, die aber auch den Nährboden für neue Lernformen und Formate schafft. Blendend Learning und eLearning-Kurse werden so auch in Deutschland deutlich an Stellenwert gewinnen.

Wie kann die Weiterbildungsplattform Haufe Semigator Unternehmen dabei unterstützen für zukünftige Anforderungen bestmöglich aufgestellt zu sein?

Wir berücksichtigen die digitalen Trends bereits heute auf unserer Plattform und erweitern aktuell den Bereich der digitalen Angebote erheblich. Bestehenden Anbietern unterstützen wir dabei die neuen Lernformate in unserer Plattform abzubilden und bestmöglich an die relevanten Zielgruppen zu kommunizieren. Weiterhin sind wir engagiert im Ausbau unseres Portfolios internationaler E-Learning-Anbieter. Wir freuen uns auf neue Möglichkeiten und sind bereit dafür unsere technischen Expertisen einzubringen.

Lutz Illbruck, Geschäftsführer von Haufe Semigator, über Weiterbildung in der Krise, Herausforderungen und Chancen für Veranstalter und Unternehmen sowie seine Prognose für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021.

Herr Illbruck, seit der Corona-Pandemie hat sich unser Arbeitsleben komplett umgekrempelt. Wer kann, arbeitet im Homeoffice, Messen sind bis auf Weiteres abgesagt und viele Unternehmen stehen vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie wirkt sich das auf die Weiterbildung in Unternehmen aus?

Die Zeit des Lockdowns und der Einschränkungen hat große Auswirkungen auf das Thema Weiterbildung. Anfang März habe ich mich noch sehr über den positiven Trend in unserem Buchungsportal gefreut. Dann hat die Corona-Krise auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: es folgte die große Stornierungswelle. Was mit individuellen Einzelstornos begann, ging schnell zu Komplettstornos auf Kunden- wie auch auf Anbieterseite über. Die Entwicklung hat mich als Geschäftsführer für eine Weiterbildungsplattform natürlich nicht gefreut. Ich konnte die Entscheidungen von Unternehmen und Anbietern selbstverständlich nachvollziehen. Die Gesundheit jedes Einzelnen hat oberste Priorität. Kurzfristig gab es auch wichtigere Themen als Weiterbildung: Viele mussten sich neu im Homeoffice orientieren und sich auf die neue Situation einstellen. Aber mittlerweile zieht die Nachfrage glücklicherweise wieder an– insbesondere natürlich bei digitalen, ortsunabhängigen Weiterbildungsformaten.

Wie schnell haben Anbieter von Weiterbildungen auf die neue Situation reagiert? Gab es ein großes Umdenken?

Natürlich wurde die Branche in den meisten Fällen leider sehr hart getroffen. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich, abhängig von den Lernformaten und den angebotenen Inhalten von Anbietern. Insgesamt beobachten wir dazu den Trend, Offline-Konzepte mit entsprechenden Tools zu Webinaren umbauen. Die Entwicklung von reinen eLearnings ist jedoch aufwändig, da hier erhebliche konzeptionelle Themen und eigenständige Produktionen anstehen. Wir erkennen in diesem Bereich einige Anbieter, die gezielt ihre Zeit und Ressourcen dafür einsetzen und mit einem hochwertigen digitalen Angebot aus der Krise hervorgehen werden.

Wie kommt das neue Online-Weiterbildungsangebot bei Unternehmen und Mitarbeitern an?

Die Entwicklung ist ziemlich rasant. Nachdem für viele unserer Kunden absehbar war, dass sie kurzfristig keine Präsenzveranstaltungen mehr besuchen können, stieg bei uns wöchentlich die Quote der Online-Trainings. Und auf Mitarbeiterseite merken wir, dass nach der ersten Schockstarre die Besinnung kommt. Freie Zeiten im Homeoffice nutzen viele, um sich online weiterzubilden. Einen Trend, den wir begrüßen: Die aktuelle Krise bringt neue qualifizierten Konzepte hervor von denen Mitarbeiter nachhaltig profitieren.

„Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Was sind Ihre Prognosen für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021?

Ich hoffe sehr, dass erst einmal der wirtschaftliche Druck, der auf vielen Unternehmen lastet, nicht dazu führt mit extremen Sparmaßnahmen die Weiterbildung einzuschränken. Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen. Aber in vielen Weiterbildungsbereichen gehe ich von einer Disruption aus, die aber auch den Nährboden für neue Lernformen und Formate schafft. Blendend Learning und eLearning-Kurse werden so auch in Deutschland deutlich an Stellenwert gewinnen.

Wie kann die Weiterbildungsplattform Haufe Semigator Unternehmen dabei unterstützen für zukünftige Anforderungen bestmöglich aufgestellt zu sein?

Wir berücksichtigen die digitalen Trends bereits heute auf unserer Plattform und erweitern aktuell den Bereich der digitalen Angebote erheblich. Bestehenden Anbietern unterstützen wir dabei die neuen Lernformate in unserer Plattform abzubilden und bestmöglich an die relevanten Zielgruppen zu kommunizieren. Weiterhin sind wir engagiert im Ausbau unseres Portfolios internationaler E-Learning-Anbieter. Wir freuen uns auf neue Möglichkeiten und sind bereit dafür unsere technischen Expertisen einzubringen.

Lutz Illbruck, Geschäftsführer von Haufe Semigator, über Weiterbildung in der Krise, Herausforderungen und Chancen für Veranstalter und Unternehmen sowie seine Prognose für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021.

Herr Illbruck, seit der Corona-Pandemie hat sich unser Arbeitsleben komplett umgekrempelt. Wer kann, arbeitet im Homeoffice, Messen sind bis auf Weiteres abgesagt und viele Unternehmen stehen vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie wirkt sich das auf die Weiterbildung in Unternehmen aus?

Die Zeit des Lockdowns und der Einschränkungen hat große Auswirkungen auf das Thema Weiterbildung. Anfang März habe ich mich noch sehr über den positiven Trend in unserem Buchungsportal gefreut. Dann hat die Corona-Krise auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: es folgte die große Stornierungswelle. Was mit individuellen Einzelstornos begann, ging schnell zu Komplettstornos auf Kunden- wie auch auf Anbieterseite über. Die Entwicklung hat mich als Geschäftsführer für eine Weiterbildungsplattform natürlich nicht gefreut. Ich konnte die Entscheidungen von Unternehmen und Anbietern selbstverständlich nachvollziehen. Die Gesundheit jedes Einzelnen hat oberste Priorität. Kurzfristig gab es auch wichtigere Themen als Weiterbildung: Viele mussten sich neu im Homeoffice orientieren und sich auf die neue Situation einstellen. Aber mittlerweile zieht die Nachfrage glücklicherweise wieder an– insbesondere natürlich bei digitalen, ortsunabhängigen Weiterbildungsformaten.

Wie schnell haben Anbieter von Weiterbildungen auf die neue Situation reagiert? Gab es ein großes Umdenken?

Natürlich wurde die Branche in den meisten Fällen leider sehr hart getroffen. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich, abhängig von den Lernformaten und den angebotenen Inhalten von Anbietern. Insgesamt beobachten wir dazu den Trend, Offline-Konzepte mit entsprechenden Tools zu Webinaren umbauen. Die Entwicklung von reinen eLearnings ist jedoch aufwändig, da hier erhebliche konzeptionelle Themen und eigenständige Produktionen anstehen. Wir erkennen in diesem Bereich einige Anbieter, die gezielt ihre Zeit und Ressourcen dafür einsetzen und mit einem hochwertigen digitalen Angebot aus der Krise hervorgehen werden.

Wie kommt das neue Online-Weiterbildungsangebot bei Unternehmen und Mitarbeitern an?

Die Entwicklung ist ziemlich rasant. Nachdem für viele unserer Kunden absehbar war, dass sie kurzfristig keine Präsenzveranstaltungen mehr besuchen können, stieg bei uns wöchentlich die Quote der Online-Trainings. Und auf Mitarbeiterseite merken wir, dass nach der ersten Schockstarre die Besinnung kommt. Freie Zeiten im Homeoffice nutzen viele, um sich online weiterzubilden. Einen Trend, den wir begrüßen: Die aktuelle Krise bringt neue qualifizierten Konzepte hervor von denen Mitarbeiter nachhaltig profitieren.

„Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Was sind Ihre Prognosen für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021?

Ich hoffe sehr, dass erst einmal der wirtschaftliche Druck, der auf vielen Unternehmen lastet, nicht dazu führt mit extremen Sparmaßnahmen die Weiterbildung einzuschränken. Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen. Aber in vielen Weiterbildungsbereichen gehe ich von einer Disruption aus, die aber auch den Nährboden für neue Lernformen und Formate schafft. Blendend Learning und eLearning-Kurse werden so auch in Deutschland deutlich an Stellenwert gewinnen.

Wie kann die Weiterbildungsplattform Haufe Semigator Unternehmen dabei unterstützen für zukünftige Anforderungen bestmöglich aufgestellt zu sein?

Wir berücksichtigen die digitalen Trends bereits heute auf unserer Plattform und erweitern aktuell den Bereich der digitalen Angebote erheblich. Bestehenden Anbietern unterstützen wir dabei die neuen Lernformate in unserer Plattform abzubilden und bestmöglich an die relevanten Zielgruppen zu kommunizieren. Weiterhin sind wir engagiert im Ausbau unseres Portfolios internationaler E-Learning-Anbieter. Wir freuen uns auf neue Möglichkeiten und sind bereit dafür unsere technischen Expertisen einzubringen.

Lutz Illbruck, Geschäftsführer von Haufe Semigator, über Weiterbildung in der Krise, Herausforderungen und Chancen für Veranstalter und Unternehmen sowie seine Prognose für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021.

Herr Illbruck, seit der Corona-Pandemie hat sich unser Arbeitsleben komplett umgekrempelt. Wer kann, arbeitet im Homeoffice, Messen sind bis auf Weiteres abgesagt und viele Unternehmen stehen vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie wirkt sich das auf die Weiterbildung in Unternehmen aus?

Die Zeit des Lockdowns und der Einschränkungen hat große Auswirkungen auf das Thema Weiterbildung. Anfang März habe ich mich noch sehr über den positiven Trend in unserem Buchungsportal gefreut. Dann hat die Corona-Krise auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: es folgte die große Stornierungswelle. Was mit individuellen Einzelstornos begann, ging schnell zu Komplettstornos auf Kunden- wie auch auf Anbieterseite über. Die Entwicklung hat mich als Geschäftsführer für eine Weiterbildungsplattform natürlich nicht gefreut. Ich konnte die Entscheidungen von Unternehmen und Anbietern selbstverständlich nachvollziehen. Die Gesundheit jedes Einzelnen hat oberste Priorität. Kurzfristig gab es auch wichtigere Themen als Weiterbildung: Viele mussten sich neu im Homeoffice orientieren und sich auf die neue Situation einstellen. Aber mittlerweile zieht die Nachfrage glücklicherweise wieder an– insbesondere natürlich bei digitalen, ortsunabhängigen Weiterbildungsformaten.

Wie schnell haben Anbieter von Weiterbildungen auf die neue Situation reagiert? Gab es ein großes Umdenken?

Natürlich wurde die Branche in den meisten Fällen leider sehr hart getroffen. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich, abhängig von den Lernformaten und den angebotenen Inhalten von Anbietern. Insgesamt beobachten wir dazu den Trend, Offline-Konzepte mit entsprechenden Tools zu Webinaren umbauen. Die Entwicklung von reinen eLearnings ist jedoch aufwändig, da hier erhebliche konzeptionelle Themen und eigenständige Produktionen anstehen. Wir erkennen in diesem Bereich einige Anbieter, die gezielt ihre Zeit und Ressourcen dafür einsetzen und mit einem hochwertigen digitalen Angebot aus der Krise hervorgehen werden.

Wie kommt das neue Online-Weiterbildungsangebot bei Unternehmen und Mitarbeitern an?

Die Entwicklung ist ziemlich rasant. Nachdem für viele unserer Kunden absehbar war, dass sie kurzfristig keine Präsenzveranstaltungen mehr besuchen können, stieg bei uns wöchentlich die Quote der Online-Trainings. Und auf Mitarbeiterseite merken wir, dass nach der ersten Schockstarre die Besinnung kommt. Freie Zeiten im Homeoffice nutzen viele, um sich online weiterzubilden. Einen Trend, den wir begrüßen: Die aktuelle Krise bringt neue qualifizierten Konzepte hervor von denen Mitarbeiter nachhaltig profitieren.

„Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Was sind Ihre Prognosen für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021?

Ich hoffe sehr, dass erst einmal der wirtschaftliche Druck, der auf vielen Unternehmen lastet, nicht dazu führt mit extremen Sparmaßnahmen die Weiterbildung einzuschränken. Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen. Aber in vielen Weiterbildungsbereichen gehe ich von einer Disruption aus, die aber auch den Nährboden für neue Lernformen und Formate schafft. Blendend Learning und eLearning-Kurse werden so auch in Deutschland deutlich an Stellenwert gewinnen.

Wie kann die Weiterbildungsplattform Haufe Semigator Unternehmen dabei unterstützen für zukünftige Anforderungen bestmöglich aufgestellt zu sein?

Wir berücksichtigen die digitalen Trends bereits heute auf unserer Plattform und erweitern aktuell den Bereich der digitalen Angebote erheblich. Bestehenden Anbietern unterstützen wir dabei die neuen Lernformate in unserer Plattform abzubilden und bestmöglich an die relevanten Zielgruppen zu kommunizieren. Weiterhin sind wir engagiert im Ausbau unseres Portfolios internationaler E-Learning-Anbieter. Wir freuen uns auf neue Möglichkeiten und sind bereit dafür unsere technischen Expertisen einzubringen.

Lutz Illbruck, Geschäftsführer von Haufe Semigator, über Weiterbildung in der Krise, Herausforderungen und Chancen für Veranstalter und Unternehmen sowie seine Prognose für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021.

Herr Illbruck, seit der Corona-Pandemie hat sich unser Arbeitsleben komplett umgekrempelt. Wer kann, arbeitet im Homeoffice, Messen sind bis auf Weiteres abgesagt und viele Unternehmen stehen vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie wirkt sich das auf die Weiterbildung in Unternehmen aus?

Die Zeit des Lockdowns und der Einschränkungen hat große Auswirkungen auf das Thema Weiterbildung. Anfang März habe ich mich noch sehr über den positiven Trend in unserem Buchungsportal gefreut. Dann hat die Corona-Krise auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: es folgte die große Stornierungswelle. Was mit individuellen Einzelstornos begann, ging schnell zu Komplettstornos auf Kunden- wie auch auf Anbieterseite über. Die Entwicklung hat mich als Geschäftsführer für eine Weiterbildungsplattform natürlich nicht gefreut. Ich konnte die Entscheidungen von Unternehmen und Anbietern selbstverständlich nachvollziehen. Die Gesundheit jedes Einzelnen hat oberste Priorität. Kurzfristig gab es auch wichtigere Themen als Weiterbildung: Viele mussten sich neu im Homeoffice orientieren und sich auf die neue Situation einstellen. Aber mittlerweile zieht die Nachfrage glücklicherweise wieder an– insbesondere natürlich bei digitalen, ortsunabhängigen Weiterbildungsformaten.

Wie schnell haben Anbieter von Weiterbildungen auf die neue Situation reagiert? Gab es ein großes Umdenken?

Natürlich wurde die Branche in den meisten Fällen leider sehr hart getroffen. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich, abhängig von den Lernformaten und den angebotenen Inhalten von Anbietern. Insgesamt beobachten wir dazu den Trend, Offline-Konzepte mit entsprechenden Tools zu Webinaren umbauen. Die Entwicklung von reinen eLearnings ist jedoch aufwändig, da hier erhebliche konzeptionelle Themen und eigenständige Produktionen anstehen. Wir erkennen in diesem Bereich einige Anbieter, die gezielt ihre Zeit und Ressourcen dafür einsetzen und mit einem hochwertigen digitalen Angebot aus der Krise hervorgehen werden.

Wie kommt das neue Online-Weiterbildungsangebot bei Unternehmen und Mitarbeitern an?

Die Entwicklung ist ziemlich rasant. Nachdem für viele unserer Kunden absehbar war, dass sie kurzfristig keine Präsenzveranstaltungen mehr besuchen können, stieg bei uns wöchentlich die Quote der Online-Trainings. Und auf Mitarbeiterseite merken wir, dass nach der ersten Schockstarre die Besinnung kommt. Freie Zeiten im Homeoffice nutzen viele, um sich online weiterzubilden. Einen Trend, den wir begrüßen: Die aktuelle Krise bringt neue qualifizierten Konzepte hervor von denen Mitarbeiter nachhaltig profitieren.

„Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Was sind Ihre Prognosen für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021?

Ich hoffe sehr, dass erst einmal der wirtschaftliche Druck, der auf vielen Unternehmen lastet, nicht dazu führt mit extremen Sparmaßnahmen die Weiterbildung einzuschränken. Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen. Aber in vielen Weiterbildungsbereichen gehe ich von einer Disruption aus, die aber auch den Nährboden für neue Lernformen und Formate schafft. Blendend Learning und eLearning-Kurse werden so auch in Deutschland deutlich an Stellenwert gewinnen.

Wie kann die Weiterbildungsplattform Haufe Semigator Unternehmen dabei unterstützen für zukünftige Anforderungen bestmöglich aufgestellt zu sein?

Wir berücksichtigen die digitalen Trends bereits heute auf unserer Plattform und erweitern aktuell den Bereich der digitalen Angebote erheblich. Bestehenden Anbietern unterstützen wir dabei die neuen Lernformate in unserer Plattform abzubilden und bestmöglich an die relevanten Zielgruppen zu kommunizieren. Weiterhin sind wir engagiert im Ausbau unseres Portfolios internationaler E-Learning-Anbieter. Wir freuen uns auf neue Möglichkeiten und sind bereit dafür unsere technischen Expertisen einzubringen.

Lutz Illbruck, Geschäftsführer von Haufe Semigator, über Weiterbildung in der Krise, Herausforderungen und Chancen für Veranstalter und Unternehmen sowie seine Prognose für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021.

Herr Illbruck, seit der Corona-Pandemie hat sich unser Arbeitsleben komplett umgekrempelt. Wer kann, arbeitet im Homeoffice, Messen sind bis auf Weiteres abgesagt und viele Unternehmen stehen vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie wirkt sich das auf die Weiterbildung in Unternehmen aus?

Die Zeit des Lockdowns und der Einschränkungen hat große Auswirkungen auf das Thema Weiterbildung. Anfang März habe ich mich noch sehr über den positiven Trend in unserem Buchungsportal gefreut. Dann hat die Corona-Krise auch uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: es folgte die große Stornierungswelle. Was mit individuellen Einzelstornos begann, ging schnell zu Komplettstornos auf Kunden- wie auch auf Anbieterseite über. Die Entwicklung hat mich als Geschäftsführer für eine Weiterbildungsplattform natürlich nicht gefreut. Ich konnte die Entscheidungen von Unternehmen und Anbietern selbstverständlich nachvollziehen. Die Gesundheit jedes Einzelnen hat oberste Priorität. Kurzfristig gab es auch wichtigere Themen als Weiterbildung: Viele mussten sich neu im Homeoffice orientieren und sich auf die neue Situation einstellen. Aber mittlerweile zieht die Nachfrage glücklicherweise wieder an– insbesondere natürlich bei digitalen, ortsunabhängigen Weiterbildungsformaten.

Wie schnell haben Anbieter von Weiterbildungen auf die neue Situation reagiert? Gab es ein großes Umdenken?

Natürlich wurde die Branche in den meisten Fällen leider sehr hart getroffen. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich, abhängig von den Lernformaten und den angebotenen Inhalten von Anbietern. Insgesamt beobachten wir dazu den Trend, Offline-Konzepte mit entsprechenden Tools zu Webinaren umbauen. Die Entwicklung von reinen eLearnings ist jedoch aufwändig, da hier erhebliche konzeptionelle Themen und eigenständige Produktionen anstehen. Wir erkennen in diesem Bereich einige Anbieter, die gezielt ihre Zeit und Ressourcen dafür einsetzen und mit einem hochwertigen digitalen Angebot aus der Krise hervorgehen werden.

Wie kommt das neue Online-Weiterbildungsangebot bei Unternehmen und Mitarbeitern an?

Die Entwicklung ist ziemlich rasant. Nachdem für viele unserer Kunden absehbar war, dass sie kurzfristig keine Präsenzveranstaltungen mehr besuchen können, stieg bei uns wöchentlich die Quote der Online-Trainings. Und auf Mitarbeiterseite merken wir, dass nach der ersten Schockstarre die Besinnung kommt. Freie Zeiten im Homeoffice nutzen viele, um sich online weiterzubilden. Einen Trend, den wir begrüßen: Die aktuelle Krise bringt neue qualifizierten Konzepte hervor von denen Mitarbeiter nachhaltig profitieren.

„Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen.“

Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Was sind Ihre Prognosen für die Weiterbildungslandschaft im Jahr 2021?

Ich hoffe sehr, dass erst einmal der wirtschaftliche Druck, der auf vielen Unternehmen lastet, nicht dazu führt mit extremen Sparmaßnahmen die Weiterbildung einzuschränken. Ich bin davon überzeugt, dass sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen der gesamten Volkswirtschaft helfen am Ende die Krise besser zu bewältigen. Aber in vielen Weiterbildungsbereichen gehe ich von einer Disruption aus, die aber auch den Nährboden für neue Lernformen und Formate schafft. Blendend Learning und eLearning-Kurse werden so auch in Deutschland deutlich an Stellenwert gewinnen.

Wie kann die Weiterbildungsplattform Haufe Semigator Unternehmen dabei unterstützen für zukünftige Anforderungen bestmöglich aufgestellt zu sein?

Wir berücksichtigen die digitalen Trends bereits heute auf unserer Plattform und erweitern aktuell den Bereich der digitalen Angebote erheblich. Bestehenden Anbietern unterstützen wir dabei die neuen Lernformate in unserer Plattform abzubilden und bestmöglich an die relevanten Zielgruppen zu kommunizieren. Weiterhin sind wir engagiert im Ausbau unseres Portfolios internationaler E-Learning-Anbieter. Wir freuen uns auf neue Möglichkeiten und sind bereit dafür unsere technischen Expertisen einzubringen.

Über Haufe Semigator

Haufe Semigator ist eine integrierte Weiterbildungsplattform, die den gesamten Weiterbildungsprozess in großen Unternehmen digitalisiert und vereinfacht. Ihre Mitarbeiter nutzen ein zentrales Such- und Buchungsportal für Weiterbildungen und Veranstaltungen. Ein automatisierter Freigabe- und Abrechnungsworkflow entlastet Führungskräfte, Ihre HR-Abteilung sowie Einkaufsprozesse.

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